Goldloks
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Märklin brachte 2019 ein Gold-Krokodil heraus, welches aber einfach nicht gefallen will. In der Überzeugung, dass wir das besser können, wurden zwei günstige Märklin Occasionen (3352 resp. 3652) organisiert. In Zusammenarbeit mit Bruno und Schwiegersohn Roli wurden diese in die wirklichen Gold-Krokodile umgestaltet. Das Resultat präsentiert sich folgendermassen. Die erste Lok war gänzlich unpoliert, also so, wie sich das Vorbild auch präsentiert:


Eine zweite Version wurde mit einer leichten polierten Oberfläche bei den ebenen Flächen realisiert:


Welche Version nun schöner ist, kann nicht eindeutig bestimmt werden, das ist ganz alleine die Ansicht des Betrachters. Von der leicht polierten Version gibt es auch noch zwei verchromte Loks.

 

Aber der Reihe nach bei der Geschichte der Gold-Loks:

Von den SBB eplant war ja eine vergoldete Re 460 Lok zum Jubiläum, allerdings wurde diese Absicht aus politischen Gründen nie umgesetzt. HAG produzierte 7 (oder 8) Prototypen mit verschiedenen Arten der Vergoldung.

Dies ist die "richtige" von HAG herausgegebene Goldlok:

Aus der Prototypen-Reihe ist diese Lok (Unikat) mit schwarzem Dach in der Sammlung:

Aus der Serie der 7 oder 8 sind hier mal vier abgebildet (davon befindet sich aber nur die 2. von links in der Hausin-Sammlung):

Zuba-Tech produzierte mal eine kleine Serie an Goldloks (Basis Roco), welche mit Blattgold bedeckt war. Es muss aber festgehalten werden, dass dieses Modell qualitativ sicher nicht an den Standard einer HAG-Lok rankommt, immerhin ein interessanter Ansatz.

Im Laufe des Jahres 2011 realisierte André Germanier mit viel Einsatz und Aufwand eine verhältnismässig grosse Anzahl von Goldloks (deren 72). Dabei gab es eine grössere Serie mit Schweizer Wappen und Loknummer 1291. Daneben wurde eine 6-er Serie der Stadt Bern realisiert und - einmal mehr dank Andi - landete die Lok Nummer 6 in der Hausin Sammlung. Obwohl das ja im Prinzip nur so eine "schnöde" Ae 6/6 ist, wird diese Lok als ein absolutes Spitzenmodell betrachtet. Die Lok wurde am 22.12.2011 bei HAG abgeholt und anlässlich eines HAG-Forumstreffen am gleichen Abend ausgeliefert.

Im Juli 2012 realisierte André Germanier eine weitere Sonderserie von 12 Stück der Goldlok mit schwarzem Cargo-Logo - ein ganz geniales Ding! Einmal mehr landete - Andi sei Dank! - die Lok Nummer 6 in der Hausin Sammlung. Und immer noch gilt der Spruch von oben: Obwohl das ja im Prinzip nur so eine "schnöde" Ae 6/6 ist, wird diese Lok als ein absolutes Spitzenmodell betrachtet. Die blaue Lok folgte im Juli 2016.

(Gar nicht so einfach eine Goldlok mit Blitz zu fotografieren ...)

Am 16.7.13 fand die Übergabe der Gold Re 4/4 III statt. Dank Andi Germanier fand wiederum Exemplar 6 (von 70) den Weg in die Hausin Sammlung

Am 4.10.13 fand die Übergabe der Gold Re 421 Cargo statt. Dank Andi Germanier fand wiederum Exemplar 6 (von 30) den Weg in die Hausin Sammlung

Als Ergänzung zu den Goldloks liess Andi eine Serie von Gold-Tankwagen produzieren. Dabei mussten einige Schwierigkeiten umschifft werden. Die Tanks der Wagen sind ja in Kunststoff gefertigt. Kunststoff direkt vergolden geht natürlich nicht. Also musste in einem speziellen Verfahren zuerst eine Kupferschicht aufgebracht werden, welche dann vernickelt wurde um dann schlussendlich die Tanks noch zu vergolden. HAG Stansstad produzierte dann die 3-er Sets, mit zwei vergol.deten und einem schwarzen Tankwagen. Daneben war auch noch ein einzelner zusätzlicher vergoldeter Tankwagen verfügbar. Die Auslieferung der Wagen erfolgte am 8.8.14 anlässlich eines Abholevents.

Von Andi stammten auch die weiteren Gold-Loks, diesmal aus der Re 6/6 Familie:

HAG Stansstad produzierte im April 2015 ein Farbmuster mit einem Gehäuse noch aus der Mörschwiler Produktion und mit neuer Beleuchtung:


Als Kundenauftrag wurde die Goldlok Re 460 "50 ans Laser Automation" produziert. Es wurden nur zwei Exemplare hergestellt. Die Vergoldung (24 Karat) fand wiederum im Betrieb unseres Schwiegersohns Roland von Kälin Galvanik, Obfelden statt.

SOBA und Hausin unternahmen einen Versuch mit vergoldeten Ae 8/8. Von den fünf Exemplaren wurde aber nur eine einzige Lok zusammengebaut, denn die Qualität des Gusses der Gehäuse erwies sich als dermassen ungenügend, dass die anderen Gehäuse wieder von der Gold-, Nickel- und Kupferschicht befreit wurden. Die Vergoldung (24 Karat) fand wiederum im Betrieb unseres Schwiegersohns Roland von Kälin Galvanik, Obfelden statt.

 

Der nächste Versuch war die Vergoldung eines Traktors (wiederum durch Kälin-Galvanik). Zum Glück ist da die Qualität des Gusses einwandfrei, was auch das Resultat dokumentiert:.

 

 

 

   
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